4. – 18. Dez: Amnesty Briefmarathon

Jedes Jahr im Dezember schreiben hunderttausende engagierte Menschen auf der ganzen Welt im Rahmen des Amnesty Briefmarathons Millionen Briefe, Faxe, E-Mails und Postkarten zugunsten von Menschen, die sich in Gefahr befinden.

Mit diesen Aktionen setzen wir gemeinsam ein Zeichen der Solidarität und Anerkennung und üben gleichzeitig Druck auf die politisch Verantwortlichen aus!

Ihre Stimme zählt! Nutzen Sie sie. 

Alle zehn Fälle mit Petitionen hier

China: Willkürliche Inhaftierung

Die uigurische Aktivistin Rebiya Kadeer bei einer Aktion von Amnesty Kanada

URGENT ACTION. Die chinesischen Behörden haben etwa 30 Familienangehörige der uigurischen Aktivistin Rebiya Kadeer in Haft genommen, darunter einige ihrer Schwestern, Brüder, Söhne und Enkelkinder sowie Angehörige des erweiterten Familienkreises. Rebiya Kadeer lebt derzeit in den USA. Der genaue Zeitpunkt der Festnahmen ist unklar. Man geht davon aus, dass die Betroffenen willkürlich in einem „Umerziehungszentrum“ inhaftiert worden sind. Sie laufen Gefahr, gefoltert und anderweitig misshandelt zu werden.

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Hass im Netz: alarmierende Folgen für Frauen

Belästigung und Missbrauch von Frauen in den Sozialen Medien haben verheerende Folgen für die Betroffenen: Sie berichten von Stress, Angst oder Panikattacken, viele leiden unter einem verminderten Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Ebenso ist die Tendenz, sich selbst zu zensieren, nach solchen Erfahrungen hoch – eine unmittelbare Bedrohung für das Recht auf freie Meinungsäußerung. Das zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Amnesty International. Hass im Netz: alarmierende Folgen für Frauen weiterlesen

Bahrain: Jetzt Anklagen fallenlassen!

Die bahrainische Menschenrechsverteidigerin Ebtisam al-Saegh © privat

Am 22. August wurde die bahrainische Menschenrechtlerin Ebtisam al-Saegh aus dem Frauengefängnis Isa Town in der Hauptstadt Manama entlassen. Informationen über mögliche Auflagen ihrer Freilassung und den Stand ihres Gerichtsverfahrens hat sie bislang nicht erhalten. Daher läuft sie nach wie vor Gefahr, erneut inhaftiert zu werden.

Setzen Sie sich für Ebtisam al-Saegh ein!

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Ägypten: LGBTI-Rechte in Gefahr

In Ägypten sind mittlerweile 76 Personen wegen ihrer vermeintlichen sexuellen Orientierung von den Behörden festgenommen worden. Mindestens 32 von ihnen wurden zu Haftstrafen verurteilt. Gleichzeitig diskutiert das ägyptische Parlament über einen neuen Gesetzentwurf, mit dem gleichgeschlechtliche Beziehungen kriminalisiert würden.

Setzen Sie sich jetzt für LGTBI-Rechte in Ägypten ein!

Russland: LGBTI-Aktivistin wegen „homosexueller Propaganda“ verurteilt

Evdokia Romanova: „Ich fühle mich nicht mehr sicher in diesem Land.“ © privat

Die LGBTI-Aktivistin Evdokia Romanova wurde am 18. Oktober 2017 wegen „Propagieren von nicht-traditionellen sexuellen Beziehungen zwischen Minderjährigen über das Internet“ zu einer Geldstrafe von 50.000 Rubel (etwa 740 Euro) verurteilt. Sie und ihr Anwalt werden Berufung einlegen. Die Verurteilung steht eindeutig im Zusammenhang mit Evdokia Romanovas friedlicher Wahrnehmung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung.  Russland: LGBTI-Aktivistin wegen „homosexueller Propaganda“ verurteilt weiterlesen

Israel: Palästinenserinnen in Verwaltungshaft

Khalida Jarrar – seit vielen Jahren von den israelischen Behörden schikaniert
© Addameer Prisoner Support and Human Rights Association

Khitam Saafin, Präsidentin der Frauenorganisation Union of Palestinian Women’s Committees, ist am 1. Oktober aus dem HaSharon-Gefängnis in Israel entlassen worden, nachdem sie ohne vorherige Anklage oder Verfahren drei Monate Verwaltungshaft verbüßt hatte. Die Abgeordnete des palästinensischen Parlaments Khalida Jarrar wird im Rahmen einer sechsmonatigen Verwaltungshaftanordnung weiterhin im HaSharon-Gefängnis festgehalten.

Verlangen Sie ihre sofortige Freilassung! Israel: Palästinenserinnen in Verwaltungshaft weiterlesen

USA: Indigene Frauen im Stich gelassen

„Ich bekomme keine Antworten“: Die Verwandte einer vergewaltigten Frau © Amnesty International / Adam Nadal

Am 9. Oktober, dem Indigenous Peoples‘ Day, feierten die USA ihre indigene Bevölkerung. Indigene Frauen, die vergewaltigt wurden, lässt die Regierung jedoch im Stich. Ihnen werden das Recht auf Freiheit vor Gewalt und Gerechtigkeit verwehrt.

Petition an das Indian Health Service 

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Iran: Überwacht, gefoltert und weggesperrt

Die iranische Regierung geht gezielt gegen alle vor, die Menschenrechte verteidigen. Laut einem neuen Amnesty-Bericht verschlechtert sich die Situation für Menschenrechtsverteidiger*innen im Iran. Seit 2013 gehen die Justizbehörden und der Sicherheitsapparat verstärkt gegen sie vor.

Online-Appell für die Freilassung der Menschenrechtsverteidiger*innen

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Iran: Verhaftet, weil sie die Wahrheit über verschwundene Angehörige suchte

Raheleh Rahemipour: Verurteilt wegen „Propaganda gegen das System“ © privat

Die iranischen Behörden sollen unverzüglich und bedingungslos die Menschenrechtsverteidigerin Raheleh Rahemipour freilassen. Sie wurde am 10. September in ihrer Wohnung verhaftet. Sie wurde in besonderer Weise von den Behörden wegen ihres friedlichen Engagement beobachtet, so Amnesty International. Iran: Verhaftet, weil sie die Wahrheit über verschwundene Angehörige suchte weiterlesen