USA: ASYLSUCHENDE INHAFTIERT

Der dreijährige Josué in Gewahrsam: © privat

Vier Kinder und ihre Mütter werden seit über 500 Tagen im US-Bundesstaat Pennsylvania in einer Hafteinrichtung der Einwanderungs- und Zollbehörde festgehalten. Die Familien hatten in den USA Asyl beantragt, nachdem sie ihre Heimatländer wegen der dort herrschenden Gewalt verlassen mussten. Ihre Anträge auf rechtmäßigen und dauerhaften Aufenthalt in den USA werden derzeit bearbeitet.

USA: ASYLSUCHENDE INHAFTIERT weiterlesen

Malaysia: WEGEN DOKU VERURTEILT

Karte Malaysia: © based on UN map

Die malaysische Menschenrechtsverteidigerin Lena Hendry wurde wegen der privaten Ausstrahlung des Dokumentarfilms „No Fire Zone: The Killing Fields of Sri Lanka“ vom Strafgericht in Kuala Lumpur verurteilt. Ihr drohen bis zu drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 6.400 Euro.

Malaysia: WEGEN DOKU VERURTEILT weiterlesen

USA: DRINGENDE MEDIZINISCHE HILFE

Sara Beltrán Hernández floh vor häuslicher Gewalt und Bandenkriminalität im November 2015 aus El Salvador in die USA, um dort bei Verwandten zu leben. Sie wird seither in einer Hafteinrichtung in Texas festgehalten, obwohl sie einen Asylanspruch hat. Sie benötigt dringend medizinische Versorgung und sollte bis zur Entscheidung über ihren Asylantrag dringend auf Bewährung freigelassen werden.

USA: DRINGENDE MEDIZINISCHE HILFE weiterlesen

Internationaler Frauentag: Frauen, die sich weigern, auf ihre Rechte zu warten

Frauenmarsch in Washington, USA, 21. Jänner 2017. © Getty Images

Menschen auf der ganzen Welt nehmen am 8. März am Frauen-Streik teil. Vielerorts wird demonstriert und Frauen werden aufgerufen einen Tag lang nicht zu arbeiten, nicht einzukaufen und aus Solidarität rot zu tragen. Internationaler Frauentag: Frauen, die sich weigern, auf ihre Rechte zu warten weiterlesen

FLUCHT VOR DER GEWALT IN ZENTRALAMERIKA

Andrés (Name geändert), 16 Jahre alt, misshandelt von Sicherheitskräften in El Salvador, 12. May 2016. © Amnesty International / Encarni Pindado

In Zentralamerika spielt sich ein Flüchtlingsdrama ab, das angesichts der veränderten politischen Situation in den USA eine besondere Brisanz erhält. Tausende von Menschen verlassen täglich das Länderdreieck El Salvador, Guatemala und Honduras, um sich und ihre Familien in Sicherheit vor der alltäglichen Gewalt in ihren Heimatländern zu bringen. Die Pläne der US-Regierung, die Grenze zwischen Mexiko und den USA dicht zu machen, haben gravierende Folgen für die Migrant*innen.

FLUCHT VOR DER GEWALT IN ZENTRALAMERIKA weiterlesen

VERBOT VON SCHWANGERSCHAFTS-ABBRUCH FÜHRT ZUM TOD HUNDERTER FRAUEN

Frauengruppen demonstrieren am 1. Juli 2014 vor dem Parlament von El Salvador für die Freilassung von 17 Frauen, die Fehlgeburten erlitten hatten, aber wegen angeblicher Abtreibungen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden waren. © Jorge Menjívar

In Berichten über die Situation von Frauen und Mädchen in El Salvador schildert Amnesty International seit September 2014 die Auswirkungen des absoluten Verbots von Schwangerschaftsabbruch auf das Leben von Schwangeren: Gesundheitliche Risiken durch unsichere und heimliche Abtreibungen führen zu einer hohen Müttersterblichkeit; selbst wenn die Schwangerschaft durch Gewalt entstanden ist oder aufgrund von Krankheiten das Leben der werdenden Mutter gefährdet, ist ein Abbruch verboten; Fehlgeburten werden als Abtreibung gewertet und mit bis zu 50 Jahren Haft bestraft.

VERBOT VON SCHWANGERSCHAFTS-ABBRUCH FÜHRT ZUM TOD HUNDERTER FRAUEN weiterlesen

Kanada: Gewalt an INDIGENEN FRAUEN UND MÄDCHEN

Demonstration für die Rechte der indigenen Frauen und
Mädchen in Kanada

In Kanada werden indigene Frauen und Mädchen (Angehörige der Métis, Inuit und First Nations) überdurchschnittlich häufig Opfer von Gewalttaten, darunter auch Morden. Mehr als 1.000 indigene Frauen „verschwanden“ oder wurden in den letzten 30 Jahren ermordet. Kanada: Gewalt an INDIGENEN FRAUEN UND MÄDCHEN weiterlesen