Dominikanische Republik: Frauenrechte verteidigen

Am 19. Dezember 2016 legte der Präsident der Dominikanischen Republik sein Veto gegen eine Reform des Strafgesetzbuchs ein, nach der Schwangerschaftsabbrüche auch weiterhin kriminalisiert werden sollen, außer wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Der Staatspräsident hat die vorgeschlagene Version des Strafgesetzbuchs an den Kongress zurückgewiesen und die Abgeordneten aufgefordert, Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren.

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Irak: ERZWUNGENES BEWEISMATERIAL

Eine ehemalige Gefangene des Islamischen Staats (IS) ist unter dem kurdischen Antiterrorgesetz angeklagt worden und soll am 21. Februar 2017 vor Gericht gestellt werden. Berichten zufolge wurde sie nach ihrer Festnahme am 25. Oktober 2014 gefoltert und dazu gezwungen, Dokumente zu unterschreiben, die sie zuvor nicht lesen durfte. Sie befindet sich mit ihrer kleinen Tochter im Gefängnis. Sollte sie schuldig gesprochen werden, droht ihr lebenslange Haft.

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Iran: Zugang zu Tochter fordern!

Nazanin Zaghari Ratcliffe: © privat

Angehörige der iranischen Revolutionsgarde haben Nazanin Zaghari-Ratcliffe in Bezug auf ihre zweijährige Tochter unter Druck gesetzt. Der britisch-iranischen Mitarbeiterin einer gemeinnützigen Stiftung wurden zwei Möglichkeiten eröffnet: Entweder ihre Tochter wohnt bis zu drei Tage die Woche im Gefängnis bei ihr oder aber sie unterzeichnet ein Dokument, mit dem sie ihr „Recht, Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen“ abtritt.

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Bahrain: Menschenrechtlerin freigelassen

Ghada Jamsheer (links): © privat

Die Frauenrechtlerin Ghada Jamsheer ist am 12. Dezember aus medizinischen Gründen aus der Haft entlassen worden. Ein Gericht hat entschieden, dass sie die restlichen vier Monate ihrer zehnmonatigen Haftstrafe in Form gemeinnütziger Arbeit ableisten kann. Ihr drohen in anderen Fällen jedoch weitere Gefängnisstrafen.

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Dominikanische Republik: Frauenrechte verteidigen

Der dominikanische Kongress hat eine umfassende Reform des Strafgesetzbuchs beschlossen, nach der Schwangerschaftsabbrüche auch weiterhin kriminalisiert werden sollen, außer wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Ob die Reform umgesetzt wird oder nicht, liegt nun in der Entscheidungsgewalt des Präsidenten. Die geplante Reform würde die Rechte von Frauen und Mädchen verletzen.

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Iran: Aktivistin in Haft

Atena Daemi, Aktivistin gegen die Todesstrafe. Foto: privat

Die iranische Todesstrafengegnerin Atena Daemi ist am 26. November unter Einsatz von Gewalt festgenommen und ins Teheraner Evin-Gefängnis gebracht worden. Dort soll sie eine siebenjährige Haftstrafe antreten. Amnesty International betrachtet sie als gewaltlose politische Gefangene, die allein wegen ihres menschenrechtlichen Engagements in Haft genommen wurde.

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Malaysia: WEITER DROHENDE INHAFTIERUNG

Die Menschenrechtsverteidigerin Maria Chin Abdullah war am 18. November festgenommen worden, weil sie eine Demonstration für freie und faire Wahlen organisiert hatte. Sie wurde am 28. November freigelassen, doch ihr droht nach wie vor eine Anklage wegen der friedlichen Wahrnehmung ihrer Rechte auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit.

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16 Tage gegen Gewalt an Frauen: Flüchtlingsfrauen – immer in Gefahr

16daysofactivism5Sie fliehen vor Krieg, Verfolgung und Gewalt. Auf der Flucht droht ihnen neuerlich Gewalt durch Schlepper, männliche Flüchtlinge und Sicherheitskräfte in den Lagern. Flüchtlingsfrauen im Libanon, in Libyen, Mexiko und Griechenland erzählten Amnesty ihre Geschichten.

Amnesty macht heuer im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen auf geschlechtsspezifische Gewalt gegen Flüchtlingsfrauen aufmerksam.

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Jesidische Frauen nach IS-Terror in Flüchtlingslagern erneut bedroht

Im griechischen Lager Nea Kavala. © Amnesty International / Richard Burton
Im griechischen Lager Nea Kavala. © Amnesty International / Richard Burton

Der Horror, den jesidische Frauen und Mädchen während ihrer Gefangenschaft erleiden mussten, hat fast alle schwer traumatisiert. Geflüchtete Frauen sehen sich in den griechischen Flüchtlingslagern erneuter Gewalt ausgesetzt. Jesidische Frauen nach IS-Terror in Flüchtlingslagern erneut bedroht weiterlesen