Archiv der Kategorie: Allgemein

25. Nov.: Matinee mit MANSOUREH SHOJAEE

Mansoureh Shojaee 2011 bei der Enthüllung eines Gedenksteins für die Menschen/ Frauenrechte im Iran

Lecture und Diskussion:

The women we are: From Iran to Diaspora

November 25, or Azar 4 on the Iranian solar calendar, is the Universal Day to Stop Violence against Women. Violence means the oppressive supervision of people’s behavior and conduct with the aim to control and define distinct frameworks around all aspects of an individual’s life by an existing power. By reviewing the violence that was perpetrated against Iranian women, particularly in the 1980s, we will study the degree of these acts of brutality and cruelty in different time frames. In addition, we will review the emerging of the Iranian women‘s movement from the constitutional revolution time at the end of the 19th century to the present. It is evident that this study has been conducted from the viewpoint of violence against women.

Zeit: Samstag, 25. November   11:00-13:00

Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien 25. Nov.: Matinee mit MANSOUREH SHOJAEE weiterlesen

China: Ohne Anklage in Haft

Die chinesische Menscherechtsanwältin Li Yuhan © privat

Die Menschenrechtsanwältin Li Yuhan befindet sich in China seit beinahe einem Monat in Haft. Was ihr vorgeworfen wird, ist unklar. Seit dem 9. Oktober hat man nichts mehr von ihr gehört, und es ist nicht bekannt, ob sie Zugang zu einem Rechtsbeistand ihrer Wahl hat. Sie läuft Gefahr, gefoltert oder anderweitig misshandelt zu werden.

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Bahrain: Jetzt Anklagen fallenlassen!

Die bahrainische Menschenrechsverteidigerin Ebtisam al-Saegh © privat

Am 22. August wurde die bahrainische Menschenrechtlerin Ebtisam al-Saegh aus dem Frauengefängnis Isa Town in der Hauptstadt Manama entlassen. Informationen über mögliche Auflagen ihrer Freilassung und den Stand ihres Gerichtsverfahrens hat sie bislang nicht erhalten. Daher läuft sie nach wie vor Gefahr, erneut inhaftiert zu werden.

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Ägypten: LGBTI-Rechte in Gefahr

In Ägypten sind mittlerweile 76 Personen wegen ihrer vermeintlichen sexuellen Orientierung von den Behörden festgenommen worden. Mindestens 32 von ihnen wurden zu Haftstrafen verurteilt. Gleichzeitig diskutiert das ägyptische Parlament über einen neuen Gesetzentwurf, mit dem gleichgeschlechtliche Beziehungen kriminalisiert würden.

Setzen Sie sich jetzt für LGTBI-Rechte in Ägypten ein!

Russland: LGBTI-Aktivistin wegen „homosexueller Propaganda“ verurteilt

Evdokia Romanova: „Ich fühle mich nicht mehr sicher in diesem Land.“ © privat

Die LGBTI-Aktivistin Evdokia Romanova wurde am 18. Oktober 2017 wegen „Propagieren von nicht-traditionellen sexuellen Beziehungen zwischen Minderjährigen über das Internet“ zu einer Geldstrafe von 50.000 Rubel (etwa 740 Euro) verurteilt. Sie und ihr Anwalt werden Berufung einlegen. Die Verurteilung steht eindeutig im Zusammenhang mit Evdokia Romanovas friedlicher Wahrnehmung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung.  Russland: LGBTI-Aktivistin wegen „homosexueller Propaganda“ verurteilt weiterlesen

Israel: Palästinenserinnen in Verwaltungshaft

Khalida Jarrar – seit vielen Jahren von den israelischen Behörden schikaniert
© Addameer Prisoner Support and Human Rights Association

Khitam Saafin, Präsidentin der Frauenorganisation Union of Palestinian Women’s Committees, ist am 1. Oktober aus dem HaSharon-Gefängnis in Israel entlassen worden, nachdem sie ohne vorherige Anklage oder Verfahren drei Monate Verwaltungshaft verbüßt hatte. Die Abgeordnete des palästinensischen Parlaments Khalida Jarrar wird im Rahmen einer sechsmonatigen Verwaltungshaftanordnung weiterhin im HaSharon-Gefängnis festgehalten.

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USA: Indigene Frauen im Stich gelassen

„Ich bekomme keine Antworten“: Die Verwandte einer vergewaltigten Frau © Amnesty International / Adam Nadal

Am 9. Oktober, dem Indigenous Peoples‘ Day, feierten die USA ihre indigene Bevölkerung. Indigene Frauen, die vergewaltigt wurden, lässt die Regierung jedoch im Stich. Ihnen werden das Recht auf Freiheit vor Gewalt und Gerechtigkeit verwehrt.

Petition an das Indian Health Service 

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Iran: Überwacht, gefoltert und weggesperrt

Die iranische Regierung geht gezielt gegen alle vor, die Menschenrechte verteidigen. Laut einem neuen Amnesty-Bericht verschlechtert sich die Situation für Menschenrechtsverteidiger*innen im Iran. Seit 2013 gehen die Justizbehörden und der Sicherheitsapparat verstärkt gegen sie vor.

Online-Appell für die Freilassung der Menschenrechtsverteidiger*innen

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Iran: Verhaftet, weil sie die Wahrheit über verschwundene Angehörige suchte

Raheleh Rahemipour: Verurteilt wegen „Propaganda gegen das System“ © privat

Die iranischen Behörden sollen unverzüglich und bedingungslos die Menschenrechtsverteidigerin Raheleh Rahemipour freilassen. Sie wurde am 10. September in ihrer Wohnung verhaftet. Sie wurde in besonderer Weise von den Behörden wegen ihres friedlichen Engagement beobachtet, so Amnesty International. Iran: Verhaftet, weil sie die Wahrheit über verschwundene Angehörige suchte weiterlesen

Russland: Anklage wegen „homosexueller Propaganda“

Evdokia Romanova © Georg List

Evdokia Romanova ist eine LGBTI-Aktivistin aus Samara in Russland. Sie wurde am 26. Juli wegen „homosexueller Propaganda“ angeklagt, weil sie im Internet die internationale Website der Jugendkoalition für sexuelle und reproduktive Rechte sowie Artikel, die für die Gleichstellung von LGBTI werben, geteilt hatte. Das Verfahren soll am 18. September beginnen.

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