China: Willkürliche Inhaftierung

Die uigurische Aktivistin Rebiya Kadeer bei einer Aktion von Amnesty Kanada

URGENT ACTION. Die chinesischen Behörden haben etwa 30 Familienangehörige der uigurischen Aktivistin Rebiya Kadeer in Haft genommen, darunter einige ihrer Schwestern, Brüder, Söhne und Enkelkinder sowie Angehörige des erweiterten Familienkreises. Rebiya Kadeer lebt derzeit in den USA. Der genaue Zeitpunkt der Festnahmen ist unklar. Man geht davon aus, dass die Betroffenen willkürlich in einem „Umerziehungszentrum“ inhaftiert worden sind. Sie laufen Gefahr, gefoltert und anderweitig misshandelt zu werden.

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Rebiya Kadeer befand sich in der Vergangenheit selbst als gewaltlose politische Gefangene in Haft. Als sie noch in China lebte, war sie eine bekannte uigurische Geschäftsfrau und Mitglied der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes. 1999 wurde sie festgenommen und wegen „Diebstahl von Staatsgeheimnissen“ zu acht Jahren Haft verurteilt. Rebiya Kadeer ist Präsidentin des Weltkongress der Uiguren und weltweit eine der bekanntesten Verfechterinnen für die Rechte von Uigur*innen.

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Aktion bis 26.12.2017

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