16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: 25. November bis 10. Dezember

FrauenZeichen1 copy16 Tage gegen Gewalt an Frauen ist eine internationale Kampagne, die jedes Jahr von 25. November bis 10. Dezember stattfindet. Auf der ganzen Welt nützen Fraueninitiativen den Zeitraum vom Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember), um auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben aufmerksam zu machen.

Österreich nimmt seit 1992 an der Kampagne teil. Der 25. November erinnert als Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen an die Ermordung der Schwestern Mirabal. Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabal wurden an diesem Tag im Jahr 1960 nach monatelanger Verfolgung und Folter vom dominikanischen Geheimdienst brutal ermordet. Seit 1999 ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen von den Vereinten Nationen anerkannt. Der 10. Dezember ist seit 1948 der „Internationale Tag für Menschenrechte“ und bildet den Abschluss der Kampagne.

Die 16 Tage gegen Gewalt stehen heuer unter das Motto von Militarismus und Gewalt, also Gewalt in bewaffneten Konflikten.

Amnesty International Aktionen zu den 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen 2013: (Appelle nicht mehr aktuell)

SYRIEN: SEXUELLE GEWALT DROHT FRAUEN AUCH NOCH AUF DER FLUCHT

Die Geschichten fast aller Frauen, mit denen Amnesty International in Flüchtlingslagern gesprochen hat, haben eines gemeinsam: Die Angst vor Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen als einer der wichtigsten Gründe, Syrien zu verlassen.

BANGLADESCH: VERSCHWUNDEN – KALPANA CHAKMA

Bereits vor 17 Jahren wurde die Aktivistin für die Rechte des indigenen Volks der Pahari entführt und blieb verschwunden. Seither verschleppen die Behörden ernsthafte Ermittlungen.

DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO: MENSCHENRECHTSAKTIVISTINNEN BEDROHT

Menschenrechtsverteidigerinnen haben in der Demokratischen Republik Kongo, vor allem in den östlichen Provinzen, in denen die Zivilbevölkerung seit fast zwei Jahrzehnten unter bewaffneten Konflikte leidet, unter widrigsten Umständen auf bemerkenswerte Weise Opfer von Menschenrechtsverletzungen unterstützt. (folgt)

SUDAN: PEITSCHENHIEBE FÜR „UNZÜCHTIGE“ KLEIDUNG

Im Sudan kann eine Frau allein deshalb von der Polizei angehalten, vor Gericht gestellt und zu einer öffentlichen Auspeitschung von 40 Peitschenhieben verurteilt werden, weil sie Hosen anhat oder ihr Haar unbedeckt hält.

Weitere Aktionsmöglichkeiten für Frauen finden Sie auf der Website der Region Wien unter Briefmarathon.

Informationen und Aktionen auf Englisch

Veranstaltungen in ganz Österreich im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt  auf der Website des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser.

 

 

 

 

 

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