Unsere Aktionen

Bei der Feministischen Tischgesellschaft – 10. Juni 17

Das Netzwerk Frauenrechte hatte bei der von der Plattform 20000 Frauen veranstalteten Feministischen Tischgesellschaft am 10. Juni in der Wiener Marihilferstraße einen Tisch.

Wir führten unsere Performance zur Lage afghanischer Frauen auf. Das Verteilen des Infomaterials funktionierte sehr gut. Für #RestartYourHeart – die aktuelle Amnesty-Kampagne für eine menschliche Asylpolitik – schrieben viele Leute Forderungen  auf die roten Herzluftballons.

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Stiller Protest vor der iranischen Botschaft – 25. April 2017

Seit mehreren Jahren protestieren das Netzwerk Frauenrechte und das Netzwerk gegen die Todesstrafe mit einer Mahnwache gegen die Menschenrechtsverletzungen im Iran vor der Botschaft in Wien, heuer am 25. April. Damit zeigen wir unsere Solidarität mit Gewissensgefangenen, den per Gesetz diskriminierten Frauen und den von der Todesstrafe Bedrohten.

Dazu „dekorierten“ wir die Wand des Hauses gegenüber  mit Blumen, die Schleifen mit Forderungen trugen, schrieben Slogans mit Kreide auf den Gehsteig und stellten ein Auto mit Plakat vor den Fenstern der Botschaft ab.

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Aktion: Geflüchtet aus Afghanistan – 1. April 2017

Warum Frauen aus Afghanistan flüchten (müssen), zeigte das Amnesty Netzwerk Frauenrechte eindringlich in einer Performance am 1. April in der Wiener Mariahilferstraße. Anlässlich des Regionstreffens der Amnesty-Gruppen aus Wien und Niederösterreich stellten Aktivist*innen die beklagenswerte Situation von Frauen und Mädchen in Afghanistan und ihre Hoffnungen in Österreich dar. Basierend auf einem Interview, das Emran (Mitglied des NW Frauenrechte aus Afghanistan) mit „Samira“ (Pseudonym, aus Afghanistan) geführt hatte, wiederholte ein Chor aus Amnesty-Mitgliedern die schweren Menschenrechtsverletzungen, denen Frauen ausgesetzt sind: Ich wurde geschlagen. Ich durfte nicht in die Schule. Ich konnte nicht sicher leben….

Die Aktion wurde unterstützt durch Musikdarbietungen auf der Santur und Daf, zwei persischen Instrumenten, und erregte große Aufmerksamkeit bei den Passant*innen

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Im Rathaus zum Internationalen Frauentag – 8. März 2017

Im Rathaus stellen jedes Jahr Organisationen zu verschiedensten Frauenthemen aus. Die Veranstaltung dauerte 4 1/2 Stunden und war gut besucht. Daher konnten viele Unterschriften gesammelt werden. Es bestand auch reges Interesse an unserem Infomaterial.

8. März, Rathaus in Wien



Bei den FrauenFilmTagen am 8. März

Netzwerk Frauenrechte-Sprecherin Barbara Wagner und Festivalleiterin Gabriele Frimberger bei der Einführung. Filmstill © Susan Gluth

Seit 2004 gibt es die FrauenFilmTage Wien. Sie zeigen spannende Filmarbeiten von Frauen und engagieren sich dafür, dass ihre Filme in der Öffentlichkeit die Beachtung bekommen, die ihnen gebührt. Seit langem ist das Amnesty-Netzwerk Frauenrechte Kooperationspartnerin der FrauenFilmTage. Heuer waren wir mit dem Film „Urmila – für die Freiheit“ am 8. März dabei. Urmila Chaudhary lebt im Süden Nepals und ist sechs Jahre alt, als sie von ihren Eltern als Kamalari, eine Haushaltssklavin, in die Hauptstadt verkauft wird. Erst 12 Jahre später gelingt ihre Befreiung. Mit der eigenen Freiheit gibt sich Urmila nicht zufrieden, aus dem Erlebten zieht sie die Kraft, die sie für andere Mädchen in ihrem Land nutzen will.

Urmila – für die Freiheit
Regie: Susan Gluth, Nepal, Deutschland 2016, Dokumentarfilm
Mittwoch 8. März 21.30
METRO Kinokulturhaus, 1010 Wien, Johannesgasse 4

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Bei One Billion Rising am 14. Februar 2017

Am Valentinstag findet weltweit die Veranstaltung One Billion Rising gegen Gewalt an Frauen statt. Eine Milliarde Menschen soll gegen Gewalt an Frauen aufstehen.  Die Milliarde steht für die statistische Angabe der UN, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden.
Diesmal war das Motto „Superheld*innen gegen Gewalt“. Die Stimmung vor dem Parlament in Wien war großartig. Es gab Musik,
Reden und es wurde viel getanzt. Wir gingen mit Clipboards herum. In diesem Umfeld war es leicht, Unterschriften zu sammeln.
Die Leute waren sehr offen, das Unterschriftensammeln
machte Freude. Wir sind alle sehr motiviert nach Hause gegangen.

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„The Song of the Reed“ – 24. Nov. 2016

Am Vorabend zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, zeigten die Frauen*solidarität und das Vienna Center for Taiwan Studies (TSC) in Kooperation mit dem Amnesty Netzwerk Frauenrechte und den FrauenFilmTagen den Dokumentarfilm „The Song of the Reed“ (Taiwan 2015, 76 Min, Original mit englischen Untertiteln) in Anwesenheit der Regisseurin Wu Hsiu-Ching.

Regisseurin Wu Hsiu-Ching und Astrid Lipinsky, Sinologin und Leiterin des TSC © Frauen*solidarität

Der berührende Film „The Song of the Reed“ beleuchtet das spätere Leben von sechs ehemaligen sogenannten „comfort women“, sechs von etwa 2.000 taiwanesischen Frauen, die im Zweiten Weltkrieg in die Sexsklaverei für die japanischen Truppen gezwungen wurden. Für Amnesty International ist das ein wichtiges Thema, zu dem die Organisation seit etwa 15 Jahren immer wieder arbeitet, sowohl mit Briefen direkt an die japanische Regierung, als auch Eingaben an UN-Gremien. Japan hat sich nie für diese Verbrechen entschuldigt.

24 November, 2016,  C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien

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My Body My Rights-Award: Erfolge der Kampagne gefeiert – 25. Juni 2016

mbmrtorteIn den letzten drei Jahren hat das Netzwerk Frauenrechte intensiv zur Kampagne „Mein Körper. Meine Rechte“ gearbeitet. Dabei haben wir unermüdlich Unterschriften gesammelt, Infotische betreut, Aktionen organisiert, Artikel geschrieben, Vorträge gehalten, Newsletter verschickt und über Website, Facebook und Twitter informiert. Wir konnten viel erreichen.
Zum Abschluss der internationalen Kampagne für sexuelle und reproduktive Rechte lud das Netzwerk Frauenrechte Unterstützer*innen und Interessent*innen herzlich ein, um gemeinsam auf das Erreichte anzustoßen und einen Blick auf die Arbeit der letzten Jahre zu werfen.
Am 25. Juni 2016 verliehen wir im Magdas Hotel im 2. Wiener Gemeindebezirk den symbolischen „My Body My Rights“-Award. Damit sollten Fälle ausgezeichnet werden, in denen dieForderungen von Amnesty International zu positiven Veränderungen führten.

Grupppensprecherin Barbara und unsere Social Media-Expertin Eva bei der Präsentation
Unsere iranischen Freundinnen
Unsere iranischen Freundinnen
 Amnesty Geschäftsführerinnen Barbara Harold und Anne Schlack
Amnesty Geschäftsführerinnen Barbara Harold und Anne Schlack

 

Alle Fotos: Oliver Fleischmann. Danke!
Alle Fotos: Oliver Fleischmann. Danke!
Stimmungsvolle musikalische Begleitung
Stimmungsvolle musikalische Begleitung

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Bei der Feministischen Tischgesellschaft – 4. Juni 2016

femtgmarsch femtggruppeUnter dem Motto „Wenn du mehr hast als du brauchst, errichte einen längeren Tisch statt eines höheren Zaunes“ fand am Samstag, 4. Juni 2016 auf der Wiener Mariahilferstraße die 2. Feministische Tischgesellschaft der Plattform 20000 Frauen statt. Die Amnesty-Projektgruppe Flucht & Migration und das Netzwerk Frauenrechte waren dabei. Es war eine motivierende Veranstaltung mit bester Stimmung, Trommeln, Tanzen, Lesungen, Gedanken- und Informationsaustausch. Besonders gut kam die Amnesty-Fotoaktion für eine menschliche Asylpolitik an. Die Teilnehmer*innen schrieben Appellkarten mit ihrem Bild und ihrer Botschaft an den Bundeskanzler oder den Innen- bzw. Außenminister.