Schlagwort-Archive: willkürliche Verhaftung

Urgent Action Iran: Elf Frauen misshandelt

Mindestens elf Frauen der religiösen Minderheit der Gonabadi-Derwische sind seit dem 20. Februar unter unmenschlichen Bedingungen willkürlich inhaftiert und haben keinen Zugang zu Rechtsbeiständen. Sie wurden nach der gewaltsamen Auflösung einer Protestveranstaltung der Gonabadi-Derwische in Teheran festgenommen. Einige benötigen dringend medizinische Versorgung für die Verletzungen, die sie von den Schlägen bei der Festnahme davongetragen haben.

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China: Anwältin in Haft misshandelt

Die chinesische Menscherechtsanwältin Li Yuhan © privat

Die Menschenrechtsanwältin Li Yuhan berichtete ihrem Rechtsbeistand, dass sie von Vollzugsbeamt*innen mit kaltem Wasser überschüttet worden sei. Sie wurde ohnmächtig und mehrere Stunden lang unbeaufsichtigt zurückgelassen. Ihr drohen weitere Folter und andere Misshandlungen.

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China: Willkürliche Inhaftierung

Die uigurische Aktivistin Rebiya Kadeer bei einer Aktion von Amnesty Kanada

URGENT ACTION. Die chinesischen Behörden haben etwa 30 Familienangehörige der uigurischen Aktivistin Rebiya Kadeer in Haft genommen, darunter einige ihrer Schwestern, Brüder, Söhne und Enkelkinder sowie Angehörige des erweiterten Familienkreises. Rebiya Kadeer lebt derzeit in den USA. Der genaue Zeitpunkt der Festnahmen ist unklar. Man geht davon aus, dass die Betroffenen willkürlich in einem „Umerziehungszentrum“ inhaftiert worden sind. Sie laufen Gefahr, gefoltert und anderweitig misshandelt zu werden.

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Bahrain: Jetzt Anklagen fallenlassen!

Die bahrainische Menschenrechsverteidigerin Ebtisam al-Saegh © privat

Am 22. August wurde die bahrainische Menschenrechtlerin Ebtisam al-Saegh aus dem Frauengefängnis Isa Town in der Hauptstadt Manama entlassen. Informationen über mögliche Auflagen ihrer Freilassung und den Stand ihres Gerichtsverfahrens hat sie bislang nicht erhalten. Daher läuft sie nach wie vor Gefahr, erneut inhaftiert zu werden.

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Vietnam: Gewaltlose politische Gefangene verurteilt

Die Aktivistin Trn Th Nga ist am 25. Juli zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Sie wurde für schuldig befunden, gemäß Paragraf 88 des vietnamesischen Strafgesetzbuchs „Propaganda gegen den Staat betrieben“ zu haben. Sie ist eine gewaltlose politische Gefangene und muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden.

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Volksrepublik China: Aktivistin inhaftiert

Police block access to Tiananmen
© Demotix/Steve Barru

Die Aktivistin Li Xiaoling ist wegen des Vorwurfs „Streit angefangen und Ärger provoziert zu haben“ offiziell in Haft genommen worden. Sie hatte am 3. Juni den 28. Jahrestag der Niederschlagung der Proteste auf dem Tiananmen-Platz begangen. Sie leidet unter einem Glaukom und erhält keine angemessene medizinische Behandlung. Acht weitere Aktivist*innen werden ebenfalls unter derselben Anklage festgehalten.

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Iran: Journalistin im Hungerstreik

Hengameh Shahidi war vor der Präsidentschaftswahl 2009 Beraterin des Kandidaten Mehdi Karroubi. © privat

Die in Teheran inhaftierte iranische Journalistin Hengameh Shahidi befindet sich in kritischem Zustand. Aus Protest gegen ihre Festnahme befindet sie sich im Hungerstreik. Sie ist herzkrank und muss eigentlich Medikamente einnehmen, was sie jedoch verweigert. Die Journalistin wird in Einzelhaft gehalten und hat keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand. Iran: Journalistin im Hungerstreik weiterlesen

Belarus: DROHENDER SORGERECHTSENTZUG

Journalistin Larysa Schiryakova: © privat

Die belarussischen Behörden drohen damit, der Journalistin Larysa Schiryakova das Sorgerecht für ihren zehnjährigen Sohn zu entziehen, nachdem sie kritisch über Ereignisse im Land berichtet hatte, unter anderem über das harte Durchgreifen gegen friedliche Demonstrierende.

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