Schlagwort-Archive: MenschenrechtsverteidigerInnen

HONDURAS: ANGRIFFE AUF INDIGENENORGANISATION

Am 30. Juni wurden die Koordinator*innen der Indigenenorganisation COPINH – Berta Zuniga Cáceres, Sotero Chavarría Fúnez und José Asunción Martínez – auf ihrem Weg zur Stadt La Esperanza von Unbekannten angegriffen. Dieser Angriff macht deutlich, dass COPINH-Mitglieder nach wie vor in Gefahr sind.

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Russische Föderation: NGO-VORSITZENDE ANGEKLAGT

Valentina Cherevatenko ist Leiterin einer russischen NGO, die aufgrund des „Agentengesetzes“ strafrechtlich verfolgt wird: © Alliance „Women of the Don“

Am 2. Juni wurde die bekannte russische Menschenrechtsverteidigerin Valentina Cherevatenko offiziell wegen „systematischer Unterlassung von gesetzlichen Pflichten“ unter dem „Gesetz über ausländische Agenten“ angeklagt. Wenn sie schuldig befunden wird, drohen ihr bis zu zwei Jahre Haft. Ihre Verurteilung könnte einen gefährlichen Trend für die Strafverfolgung von führenden Mitarbeiter*innen von NGOs bedeuten. Russische Föderation: NGO-VORSITZENDE ANGEKLAGT weiterlesen

Kuba: GESCHWISTER FREIGELASSEN

Havanna, Kuba: © Lode Rummens

Eine Familie bestehend aus vier Menschenrechtsverteidiger*innen wurde nach Castros Tod in Holguín im Südosten Kubas festgenommen. Die drei Geschwister hatten am 7. März einen Hungerstreik begonnen und sind nun unter Auflagen freigelassen worden. Ihre Mutter Maydolis Leyva Portelles, deren Hausarrest nicht aufgehoben wurde, ist weiterhin eine gewaltlose politische Gefangene und muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden.

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Malaysia: GELDSTRAFE WEGEN DOKU

Karte Malaysia: © based on UN map

Die malaysische Menschenrechtsverteidigerin Lena Hendry wurde wegen der privaten Ausstrahlung eines Dokumentarfilms über Menschenrechte in Sri Lanka mit einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 2.100 Euro bestraft. Es wurde keine Haftstrafe gegen sie verhängt.

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Thailand: Foltervorwürfe

Die Entscheidung der thailändischen Staatsanwaltschaft, ob sie Anklage gegen drei Menschenrechtler*innen wegen mutmaßlicher Diffamierung und Computerkriminalität erheben wird, steht kurz bevor. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit Online-Berichten über Folter in Thailand. Die Angeklagten müssen mit bis zu sieben Jahren Haft und einer Geldstrafen von bis zu 300.000 Baht (etwa 7.500 Euro) rechnen. Sie müssen am 21. Februar auf der Polizeiwache von Pattani vorstellig werden.

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Vietnam: OHNE KONTAKT ZUR AUSSENWELT

Innerhalb von zehn Tagen sind im Januar drei vietnamesische Menschenrechtsverteidiger*innen unabhängig voneinander festgenommen worden und werden zurzeit ohne Kontakt zur Außenwelt in Untersuchungshaft festgehalten. Ohne Zugang zu Rechtsbeiständen drohen ihnen Folter und andere Misshandlungen.

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IRAN: Schriftstellerin wieder in Haft

Golrokh Ebrahimi Iraee und ihr Ehemann Arash Sadeghi: © Privat

Die iranische Menschenrechtlerin und Schriftstellerin Golrokh Ebrahimi Iraee wurde wegen ihres Artikels über die grausame Praxis der Steinigung zu sechs Jahren Haft verurteilt. Sie kam Mitte Jänner erneut ins Gefängnis. Die Überprüfung ihres Urteils wurde gesetzwidrig verhindert, sagte Amnesty International. IRAN: Schriftstellerin wieder in Haft weiterlesen