Schlagwort-Archive: Menschenrechtsverteidigerin

Indien: Menschenrechtlerin bedroht

Angehörige der indigenen Gruppe Adivasi protestieren im indischen Bundesstaat Odisha gegen die Landnahme durch Konzerne. © Sanjit Das

Wegen ihres friedlichen Engagements sieht sich Pavitri Manjhi mit Bedrohungen, Schikanen und Einschüchterungen konfrontiert. Zwischen dem 3. und 5. April wurde sie jeden Abend von zwei Männern zuhause aufgesucht. Diese wiesen sie an, alle formalen Beschwerden zurückzuziehen, die von Adivasi-Dorfbewohner*innen gegen zwei Privatunternehmen eingereicht worden waren. Berichten zufolge waren einige Mitglieder der Dorfgemeinschaft von den Unternehmen um ihr Land betrogen worden.

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Ecuador: Morddrohungen gegen Indigenensprecherin

Die ecuadorianische Menschenrechtsverteidigerin Patricia Gualinga © Andrew Miller/Amazon Watch

Am frühen Morgen des 5. Januar warf ein Unbekannter Steine auf das Haus von Patricia Gualinga in Puyo in der Provinz Pastaza drohte, die Menschenrechtlerin zu töten. Zum Zeitpunkt des Angriffs hielt sich Patricia Gualinga zusammen mit ihren Eltern und ihrem Kind in dem Haus auf. Noch am selben Tag meldete sie den Vorfall der Polizei und erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft der Provinz Pastaza. Bislang haben Patricia Gualinga und ihre Familie weder Schutzmaßnahmen der Behörden erhalten noch gab es sichtbare Fortschritte bei den Ermittlungen.

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China: Anwältin in Haft misshandelt

Die chinesische Menscherechtsanwältin Li Yuhan © privat

Die Menschenrechtsanwältin Li Yuhan berichtete ihrem Rechtsbeistand, dass sie von Vollzugsbeamt*innen mit kaltem Wasser überschüttet worden sei. Sie wurde ohnmächtig und mehrere Stunden lang unbeaufsichtigt zurückgelassen. Ihr drohen weitere Folter und andere Misshandlungen.

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Bahrain: Jetzt Anklagen fallenlassen!

Die bahrainische Menschenrechsverteidigerin Ebtisam al-Saegh © privat

Am 22. August wurde die bahrainische Menschenrechtlerin Ebtisam al-Saegh aus dem Frauengefängnis Isa Town in der Hauptstadt Manama entlassen. Informationen über mögliche Auflagen ihrer Freilassung und den Stand ihres Gerichtsverfahrens hat sie bislang nicht erhalten. Daher läuft sie nach wie vor Gefahr, erneut inhaftiert zu werden.

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Iran: Verhaftet, weil sie die Wahrheit über verschwundene Angehörige suchte

Raheleh Rahemipour: Verurteilt wegen „Propaganda gegen das System“ © privat

Die iranischen Behörden sollen unverzüglich und bedingungslos die Menschenrechtsverteidigerin Raheleh Rahemipour freilassen. Sie wurde am 10. September in ihrer Wohnung verhaftet. Sie wurde in besonderer Weise von den Behörden wegen ihres friedlichen Engagement beobachtet, so Amnesty International. Iran: Verhaftet, weil sie die Wahrheit über verschwundene Angehörige suchte weiterlesen

Vietnam: Gewaltlose politische Gefangene verurteilt

Die Aktivistin Trn Th Nga ist am 25. Juli zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Sie wurde für schuldig befunden, gemäß Paragraf 88 des vietnamesischen Strafgesetzbuchs „Propaganda gegen den Staat betrieben“ zu haben. Sie ist eine gewaltlose politische Gefangene und muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden.

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Bahrain: MENSCHENRECHTLERIN ERNEUT IN FOLTERGEFAHR

 Die bahrainische Menschenrechtsverteidigerin Ebtisam al-Saegh wird seit ihrer Festnahme am 3. Juli immer wieder langwierig verhört. Seit diesem Tag befindet sie sich auch im Hungerstreik. Sie ist unmittelbar von Folter und anderen Misshandlungen bedroht und benötigt dringend medizinische Behandlung. Sie ist eine gewaltlose politische Gefangene, die unverzüglich und bedingungslos freigelassen werden muss.

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Malaysia: MENSCHENRECHTLERIN ANGEKLAGT

Am 3. April stürmte die islamische Religionspolizei (malaysische Abkürzung JAWI) einen privaten Schönheitswettbewerb der transgeschlechtlichen Community. In Malaysia gibt es zurzeit in jedem Bundesstaat eine Religionspolizei, die die Einhaltung der Scharia-Gesetze überwacht. Die religiösen Gesetze Malaysias verbieten zwar generell Schönheitswettbewerbe für muslimische Frauen, doch diese Razzia richtete sich gezielt gegen transgeschlechtliche Menschen.

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Ägypten: MENSCHENRECHTLERIN IN HAFT

Hanan Badr El-Din setzt sich gegen das Verschwindenlassen ein und wurde nun festgenommen
© Amnesty International / Foto: Henning Schacht

Am 18. Juni verlängerte die Staatsanwaltschaft von Süd-Banha die Untersuchungshaft der Menschenrechtsverteidigerin Hanan Badr el-Din um weitere 15 Tage. Die Aktivistin kämpft gegen das Verschwindenlassen in Ägypten. Ihr wird vorgeworfen, einer verbotenen Gruppe anzugehören. Hanan Badr el-Din begann, sich gegen das Verschwindenlassen einzusetzen, nachdem ihr Mann Khalid Ezz el-Din am 27. Juli 2013 bei einer Protestveranstaltung „verschwand“.

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Bangladesch: MENSCHENRECHTLERIN BEDROHT

Justitia-Statue
© Amnesty International

Der bekannten Menschenrechtsverteidigerin Sultana Kamal ist von der islamistischen Gruppe Hefazat-e-Islam mehrfach Gewalt angedroht worden, nachdem sie in einer TV-Talkshow aufgetreten war. Die Behörden müssen umgehend Maßnahmen zum Schutz von Sultana Kamal ergreifen, die Drohungen gegen sie untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

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