Schlagwort-Archive: Iran

Urgent Action Iran: Elf Frauen misshandelt

Mindestens elf Frauen der religiösen Minderheit der Gonabadi-Derwische sind seit dem 20. Februar unter unmenschlichen Bedingungen willkürlich inhaftiert und haben keinen Zugang zu Rechtsbeiständen. Sie wurden nach der gewaltsamen Auflösung einer Protestveranstaltung der Gonabadi-Derwische in Teheran festgenommen. Einige benötigen dringend medizinische Versorgung für die Verletzungen, die sie von den Schlägen bei der Festnahme davongetragen haben.

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Iran: In Haft, weil sie sich gegen Kopftuchzwang wehrt

Evin-Gefängnis Teheran © Amnesty

Der jungen Menschenrechtsverteidigerin Shima Babaee, die sich gegen Kopftuchzwang wehrt, und ihrem Mann Dariush Zand drohen Folter und andere Misshandlungen. Beide sind nach der Festnahme durch das Geheimdienstministerium am 1. Februar aufgrund ihrer friedlichen Menschenrechtsarbeit im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert. Sie haben weder Zugang zu Familienangehörigen noch zu Rechtsbeiständen. Sie sind gewaltlose politische Gefangene.

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Zum Frauentag: Menschenrechtsaktivistinnen in Gefahr

Menschen gedenken der ermordeteten honduranischen Menschenrechtsverteidigerin Berta Cácares in Mexiko-Stadt im Juni 2016 © Amnesty International

Die Arbeit von Menschenrechtsverteidiger*innen wird immer gefährlicher. Staaten schützen sie nicht ausreichend und gehen teils selbst gegen sie vor. Sie verschwinden oder werden getötet. Nach Einschätzung von Amnesty International eskaliert die Lage seit Jahren.

Frauen, die sich für die Menschen/Frauenrechte einsetzen, sind besonders mutig – und besonders gefährdet.

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Iran: Zwangsverschleierung demütigt Frauen

Screenshot Facebook Amnesty Iran

Amnesty International fordert die iranischen Behörden dazu auf, eine Frau freizulassen, die am 27. Dezember 2017 in Teheran friedlich gegen die obligatorische Verschleierung protestierte und daraufhin verhaftet wurde. Die demütigende Praktik verletzt die Frauenrechte im Iran seit Jahrzehnten, darunter auch das Recht auf Nicht-Diskriminierung, Glaubens-, Religions- und Meinungsfreiheit, sowie der Schutz vor unwillkürlicher Festnahme und Haft, Folter und weitere unmenschliche oder degradierende Behandlungen oder Bestrafungen. Iran: Zwangsverschleierung demütigt Frauen weiterlesen

Iran: Menschenrechtlerinnen im Hungerstreik

Die iranischen Menschenrechtler*innen Atena Daemi, Golrokh Ebrahimi Iraee und Arash Sadeghi  © privat

Die beiden inhaftierten iranischen Menschenrechtlerinnen Golrokh Ebrahimi Iraee und Atena Daemi sind am 3. Februar in den Hungerstreik getreten, um gegen ihre Verlegung in ein Gefängnis zu protestieren, in dem verurteilte Gewaltstraftäterinnen unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten werden. Um die Rückverlegung der beiden Frauen in die vorherige Haftanstalt zu erwirken, hatte sich zuvor bereits der Menschenrechtler Arash Sadeghi am 27. Januar in den Hungerstreik begeben. Sein Gesundheitszustand ist kritisch.

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Iran: Überwacht, gefoltert und weggesperrt

Die iranische Regierung geht gezielt gegen alle vor, die Menschenrechte verteidigen. Laut einem neuen Amnesty-Bericht verschlechtert sich die Situation für Menschenrechtsverteidiger*innen im Iran. Seit 2013 gehen die Justizbehörden und der Sicherheitsapparat verstärkt gegen sie vor.

Online-Appell für die Freilassung der Menschenrechtsverteidiger*innen

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Iran: Verhaftet, weil sie die Wahrheit über verschwundene Angehörige suchte

Raheleh Rahemipour: Verurteilt wegen „Propaganda gegen das System“ © privat

Die iranischen Behörden sollen unverzüglich und bedingungslos die Menschenrechtsverteidigerin Raheleh Rahemipour freilassen. Sie wurde am 10. September in ihrer Wohnung verhaftet. Sie wurde in besonderer Weise von den Behörden wegen ihres friedlichen Engagement beobachtet, so Amnesty International. Iran: Verhaftet, weil sie die Wahrheit über verschwundene Angehörige suchte weiterlesen

Iran: Dringend nötige Behandlung verweigert

Die Kurdin Zeynab Jalalian ist zu lebenslanger Haft verurteilt und schwer krank. © privat

Zeynab Jalalian ist schwer krank und benötigt dringend eine fachärztliche Behandlung außerhalb des Gefängnisses. Sie gehört der kurdischen Minderheit im Iran an und verbüßt derzeit eine lebenslange Haftstrafe.

Setzen Sich für die schwer kranke Zeynab Jalalian ein!  

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Iran: GEFANGENE DROHT ZU STERBEN

Atena Daemi, Aktivistin gegen die Todesstrafe. Foto: privat

Der Gesundheitszustand der iranischen Frauenrechtsaktivistin Atena Daemi hat sich extrem verschlechtert. Nach nunmehr 46 Tagen im Hungerstreik ist ihr Zustand lebensbedrohlich und sie kann kein Wasser mehr bei sich behalten. Trotz der Warnungen von Ärzt*innen, weigern sich die Behörden immer noch, sie zu einer fachärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus außerhalb des Gefängnisses zu verlegen. Sie ist eine gewaltlose politische Gefangene.

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Iran: Schlechter Gesundheitszustand

Atena Daemi, Aktivistin gegen die Todesstrafe. Foto: privat

Die iranische Menschenrechtsverteidigerin Atena Daemi ist am 8. April in den Hungerstreik getreten. Sie protestiert damit gegen die Gefängnisstrafen ihrer Schwestern Hanieh und Ensieh wegen „Beleidigung von Beamt*innen im Dienst“. Ihr Gesundheitszustand ist inzwischen äußerst bedrohlich.

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