Archiv der Kategorie: Archiv

Türkei: DRINGENDE OPERATION VERWEIGERT

Sibel Çapraz befindet sich im Gefängnis und die Behörden verweigern ihr eine lebenswichtige Operation und angemessene medizinische Betreuung. Sie wurde im November 2015 in Yüksekova im Südosten der Türkei während der Zusammenstöße zwischen türkischen Sicherheitskräften und der PKK angeschossen. Im März 2016 nahmen die Behörden sie in Untersuchungshaft, während sie sich im Krankenhaus befand.

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Dominikanische Republik: Frauenrechte verteidigen

Am 19. Dezember 2016 legte der Präsident der Dominikanischen Republik sein Veto gegen eine Reform des Strafgesetzbuchs ein, nach der Schwangerschaftsabbrüche auch weiterhin kriminalisiert werden sollen, außer wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Der Staatspräsident hat die vorgeschlagene Version des Strafgesetzbuchs an den Kongress zurückgewiesen und die Abgeordneten aufgefordert, Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren.

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Iran: Zugang zu Tochter fordern!

Nazanin Zaghari Ratcliffe: © privat

Angehörige der iranischen Revolutionsgarde haben Nazanin Zaghari-Ratcliffe in Bezug auf ihre zweijährige Tochter unter Druck gesetzt. Der britisch-iranischen Mitarbeiterin einer gemeinnützigen Stiftung wurden zwei Möglichkeiten eröffnet: Entweder ihre Tochter wohnt bis zu drei Tage die Woche im Gefängnis bei ihr oder aber sie unterzeichnet ein Dokument, mit dem sie ihr „Recht, Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen“ abtritt.

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Bahrain: Menschenrechtlerin freigelassen

Ghada Jamsheer (links): © privat

Die Frauenrechtlerin Ghada Jamsheer ist am 12. Dezember aus medizinischen Gründen aus der Haft entlassen worden. Ein Gericht hat entschieden, dass sie die restlichen vier Monate ihrer zehnmonatigen Haftstrafe in Form gemeinnütziger Arbeit ableisten kann. Ihr drohen in anderen Fällen jedoch weitere Gefängnisstrafen.

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Dominikanische Republik: Frauenrechte verteidigen

Der dominikanische Kongress hat eine umfassende Reform des Strafgesetzbuchs beschlossen, nach der Schwangerschaftsabbrüche auch weiterhin kriminalisiert werden sollen, außer wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Ob die Reform umgesetzt wird oder nicht, liegt nun in der Entscheidungsgewalt des Präsidenten. Die geplante Reform würde die Rechte von Frauen und Mädchen verletzen.

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Iran: Aktivistin in Haft

Atena Daemi, Aktivistin gegen die Todesstrafe. Foto: privat

Die iranische Todesstrafengegnerin Atena Daemi ist am 26. November unter Einsatz von Gewalt festgenommen und ins Teheraner Evin-Gefängnis gebracht worden. Dort soll sie eine siebenjährige Haftstrafe antreten. Amnesty International betrachtet sie als gewaltlose politische Gefangene, die allein wegen ihres menschenrechtlichen Engagements in Haft genommen wurde.

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Malaysia: WEITER DROHENDE INHAFTIERUNG

Die Menschenrechtsverteidigerin Maria Chin Abdullah war am 18. November festgenommen worden, weil sie eine Demonstration für freie und faire Wahlen organisiert hatte. Sie wurde am 28. November freigelassen, doch ihr droht nach wie vor eine Anklage wegen der friedlichen Wahrnehmung ihrer Rechte auf Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit.

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Iran: KONSTRUIERTE ANKLAGEN

Gegen die iranische Menschenrechtsverteidigerin Mansoureh Behkish wurden konstruierte Anklagen erhoben, weil sie friedlich das Recht auf Wahrheit und Gerechtigkeit verteidigt hat. Hintergrund waren die Massentötungen politischer Gefangener in den 1980er-Jahren, bei denen sie einige Geschwister und ihren Schwager verlor. Bei einer Inhaftierung wäre sie als gewaltlose politische Gefangene zu betrachten.

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Ägypten: VIER FREILASSUNGEN! EINE AKTIVISTIN WEITER IN HAFT

Vier Aktivisten, deren zweijährige Haftstrafen am 27. Januar von einem Kairoer Berufungsgericht bestätigt worden waren, sind am 18. November im Zuge einer Präsidialamnestie freigelassen worden. Gamila Seryel-Dain fiel nicht unter die Amnestie und befindet sich nach wie vor in einem Frauengefängnis.

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