Archiv der Kategorie: Allgemein

Peru: Máxima Acuña siegt vor Gericht

Máxima Acuña beim Auspacken der Solidaritätsbotschaften aus der ganzen Welt, die sie gleich kistenweise erhielt. © Amnesty International

Die peruanische Kleinbäuerin Máxima Acuña widersetzt sich seit Jahren einem mächtigen Bergbauunternehmen, das sie von ihrem Land vertreiben will. Nun hat ihr das Oberste Gericht Perus Recht gegeben. Amnesty International hatte sie in ihrem Kampf unterstützt. Peru: Máxima Acuña siegt vor Gericht weiterlesen

El Salvador: Schwangerschaftsabbruch ENTKRIMINALISIEREN!

Bis zu 50 Jahren Haft wegen Fehlgeburt: Szene aus Amnesty Kampagnen-Video gegen Absolutes Abtreibungsverbot in El Salvador: © Amnesty International

Die salvadorianischen Abgeordneten werden bald eine Änderung des Strafgesetzbuchs debattieren, welche die grundsätzliche Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen im Land beenden würde. Zum ersten Mal in fast 20 Jahren besteht eine reale Chance, dieses Gesetz zu reformieren.

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Iran: Schlechter Gesundheitszustand

Atena Daemi, Aktivistin gegen die Todesstrafe. Foto: privat

Die iranische Menschenrechtsverteidigerin Atena Daemi ist am 8. April in den Hungerstreik getreten. Sie protestiert damit gegen die Gefängnisstrafen ihrer Schwestern Hanieh und Ensieh wegen „Beleidigung von Beamt*innen im Dienst“. Ihr Gesundheitszustand ist inzwischen äußerst bedrohlich.

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Uganda: Uni-Dozentin freilassen!

Dr. Stella Nyanzi, Uni-Dozentin in Uganda: © Gael Grilhout/AFP/Getty Images

Die ugandische Universitätsdozentin Dr. Stella Nyanzi wurde am 7. April festgenommen und anschließend angeklagt, den Präsidenten beleidigt und sein Recht auf Privatsphäre verletzt zu haben. Sie befindet sich in Haft und wartet auf eine Anhörung vor Gericht am 25. April. Sie wird möglicherweise auf Antrag der Staatsanwaltschaft einer Untersuchung ihres „Geisteszustands“ unterzogen.

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Iran: Journalistin im Hungerstreik

Hengameh Shahidi war vor der Präsidentschaftswahl 2009 Beraterin des Kandidaten Mehdi Karroubi. © privat

Die in Teheran inhaftierte iranische Journalistin Hengameh Shahidi befindet sich in kritischem Zustand. Aus Protest gegen ihre Festnahme befindet sie sich im Hungerstreik. Sie ist herzkrank und muss eigentlich Medikamente einnehmen, was sie jedoch verweigert. Die Journalistin wird in Einzelhaft gehalten und hat keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand. Iran: Journalistin im Hungerstreik weiterlesen

Belarus: DROHENDER SORGERECHTSENTZUG

Journalistin Larysa Schiryakova: © privat

Die belarussischen Behörden drohen damit, der Journalistin Larysa Schiryakova das Sorgerecht für ihren zehnjährigen Sohn zu entziehen, nachdem sie kritisch über Ereignisse im Land berichtet hatte, unter anderem über das harte Durchgreifen gegen friedliche Demonstrierende.

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Argentinien: FREISPRUCH FÜR BELÉN

Urgent Action Erfolg: © Amnesty International

Am 27. März entschied das Oberste Gericht der Provinz Tucumán im Norden Argentiniens einstimmig, die 27-jährige Belén freizusprechen, die zu acht Jahren Haft verurteilt worden war, nachdem sie in einem öffentlichen Krankenhaus eine Fehlgeburt erlitten hatte.

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Kuba: GESCHWISTER FREIGELASSEN

Havanna, Kuba: © Lode Rummens

Eine Familie bestehend aus vier Menschenrechtsverteidiger*innen wurde nach Castros Tod in Holguín im Südosten Kubas festgenommen. Die drei Geschwister hatten am 7. März einen Hungerstreik begonnen und sind nun unter Auflagen freigelassen worden. Ihre Mutter Maydolis Leyva Portelles, deren Hausarrest nicht aufgehoben wurde, ist weiterhin eine gewaltlose politische Gefangene und muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden.

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Argentinien: Schuldspruch wegen Mordes aufgehoben

Belén, eine junge Frau in Nordargentinien, die aufgrund einer Fehlgeburt zu 8 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt worden war, wurde am 27. März nach einer Berufung vom Höchstgericht der Provinz Tucumán freigesprochen.

Amnesty International besuchte Belén im Juli 2016 im Gefängnis und überbrachte den Behörden über 120.000 Appelle aus aller Welt, um ihre Freilassung zu erwirken.

Vielen Dank allen, die Appelle geschrieben und sich für Belén eingesetzt haben!

Hintergrundinformationen

Malaysia: GELDSTRAFE WEGEN DOKU

Karte Malaysia: © based on UN map

Die malaysische Menschenrechtsverteidigerin Lena Hendry wurde wegen der privaten Ausstrahlung eines Dokumentarfilms über Menschenrechte in Sri Lanka mit einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 2.100 Euro bestraft. Es wurde keine Haftstrafe gegen sie verhängt.

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