Alle Beiträge von Theresia

IRAN: Schriftstellerin wieder in Haft

Golrokh Ebrahimi Iraee und ihr Ehemann Arash Sadeghi: © Privat

Die iranische Menschenrechtlerin und Schriftstellerin Golrokh Ebrahimi Iraee wurde wegen ihres Artikels über die grausame Praxis der Steinigung zu sechs Jahren Haft verurteilt. Sie kam Mitte Jänner erneut ins Gefängnis. Die Überprüfung ihres Urteils wurde gesetzwidrig verhindert, sagte Amnesty International. IRAN: Schriftstellerin wieder in Haft weiterlesen

16 Tage gegen Gewalt an Frauen: Flüchtlingsfrauen – immer in Gefahr

16daysofactivism5Sie fliehen vor Krieg, Verfolgung und Gewalt. Auf der Flucht droht ihnen neuerlich Gewalt durch Schlepper, männliche Flüchtlinge und Sicherheitskräfte in den Lagern. Flüchtlingsfrauen im Libanon, in Libyen, Mexiko und Griechenland erzählten Amnesty ihre Geschichten.

Amnesty macht heuer im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen auf geschlechtsspezifische Gewalt gegen Flüchtlingsfrauen aufmerksam.

16 Tage gegen Gewalt an Frauen: Flüchtlingsfrauen – immer in Gefahr weiterlesen

Jesidische Frauen nach IS-Terror in Flüchtlingslagern erneut bedroht

Im griechischen Lager Nea Kavala. © Amnesty International / Richard Burton
Im griechischen Lager Nea Kavala. © Amnesty International / Richard Burton

Der Horror, den jesidische Frauen und Mädchen während ihrer Gefangenschaft erleiden mussten, hat fast alle schwer traumatisiert. Geflüchtete Frauen sehen sich in den griechischen Flüchtlingslagern erneuter Gewalt ausgesetzt. Jesidische Frauen nach IS-Terror in Flüchtlingslagern erneut bedroht weiterlesen

Vietnam: Bloggerin festgenommen

Die Menschenrechtsverteidigerin Nguyễn Ngọc Như Quỳnh, die als Bloggerin unter dem Namen Mẹ Nấm (Mutter Pilz) bekannt ist, wurde am 10. Oktober festgenommen und wegen „Propaganda“ gegen den Staat nach Paragraf 88 des vietnamesischen Strafgesetzbuchs angeklagt. Ihr drohen Folter und anderweitige Misshandlung. Es ist nicht bekannt, wo sie zurzeit festgehalten wird. Vietnam: Bloggerin festgenommen weiterlesen

Somalia: Weibliche Gefangene im Gabiley-Gefängnis

Karte von Somalia: © Amnesty International
Karte von Somalia: © Amnesty International

Im vergangenen Monat haben sich weibliche Gefangene des Gabiley-Gefängnisses über sexuelle Gewalt beschwert. Sie berichteten von Vergewaltigungen, Folter und anderweitiger Misshandlung durch männliche Wärter des Gefängnisses. Wärterinnen, die der Gefängnisleitung von diesen Vorfällen berichten, fürchten Vergeltungsmaßnahmen. Die weiblichen Gefangenen müssen während ihrer Haft weitere Folter und anderweitige Misshandlung befürchten. Somalia: Weibliche Gefangene im Gabiley-Gefängnis weiterlesen

Mexiko: Hunderte sitzen fest

Hunderte Haitianer*innen, Afrikaner*innen und Mexikaner*innen sitzen in den mexikanischen Städten Tijuana und Mexicali fest. Ein Großteil von ihnen wartet auf einen Termin mit der US-amerikanischen Grenzschutzbehörde. Viele befinden sich in einer unsicheren Situation ohne Notunterkunft oder psychologische Unterstützung. Einige von ihnen könnten, ebenso wie Staatsbürger*innen aus El Salvador, Guatemala und Honduras, abgeschoben und damit in Gefahrensituationen gebracht werden, wenn die Bearbeitung der Asylanträge nicht verbessert wird. Mexiko: Hunderte sitzen fest weiterlesen

Iran: Drohende Hinrichtung

Zeinab Sekaanvand Lokran: © privat
Zeinab Sekaanvand Lokran: © privat

Die 22-jährige Zeinab Sekaanvand Lokran wurde in einem unfairen Verfahren des Mordes an ihrem Ehemann für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Zur Zeit der ihr vorgeworfenen Tat war die Angehörige der kurdischen Minderheit im Iran erst 17 Jahre alt. Sie sollte bereits am 13. Oktober hingerichtet werden. Die Hinrichtung wurde ausgesetzt. Zeinab Sekaanvand Lokran ist aber weiter von der Todesstrafe bedroht.
Iran: Drohende Hinrichtung weiterlesen

Russische Föderation: Familie inhaftiert

Yevgeniya Polukhina, Nina Chursina, Mariya Polukhina und Alexsandr Polukhin: © Yana Polukhina
Yevgeniya Polukhina, Nina Chursina, Mariya Polukhina und Alexsandr Polukhin: © Yana Polukhina

Vier Mitglieder der Familie Polukhin wurden 2010 des Drogenhandels beschuldigt, weil sie Speisemohn verkauft hatten. Nach einem unfairen Prozess waren sie zu jeweils acht Jahren Haft verurteilt worden. Sie haben vor dem Obersten Gerichtshof Russlands Rechtsmittel gegen diese Entscheidung eingelegt. Die Anhörung wird vermutlich in den nächsten Tagen stattfinden. Russische Föderation: Familie inhaftiert weiterlesen