Alle Beiträge von Theresia

Polen: Erneut Angriff auf Frauenrechte

Eine Schwarzer Mittwoch (#CzarnaŚroda) genannte Demonstration in Warschau am 17. Jänner 2018 gegen die geplante weitere Einschränkung des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch. © Grzegorz Żukowski

Polen hat bereits eines der restriktivsten Verbote von Schwangerschaftsabbruch in Europa. Dieser ist nur erlaubt, wenn die Schwangerschaft das Ergebnis von Vergewaltigung oder Inzest ist, wenn das Leben der Frau in Gefahr ist oder in Fällen von schwerer oder tödlicher Beeinträchtigung des Fötus.
Jetzt diskutiert das Parlament einen Gesetzentwurf, um diesen sehr begrenzten Zugang weiter einzuschränken. Wenn dieser durchgeht, werden auch schwere oder tödliche Behinderungen des Fötus nicht mehr als Gründe für einen legalen Schwangerschaftsabbruch anerkannt. Das würde die Gesundheit vieler Frauen ernsthaft gefährden.

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Ecuador: Morddrohungen gegen Indigenensprecherin

Die ecuadorianische Menschenrechtsverteidigerin Patricia Gualinga © Andrew Miller/Amazon Watch

Am frühen Morgen des 5. Januar warf ein Unbekannter Steine auf das Haus von Patricia Gualinga in Puyo in der Provinz Pastaza drohte, die Menschenrechtlerin zu töten. Zum Zeitpunkt des Angriffs hielt sich Patricia Gualinga zusammen mit ihren Eltern und ihrem Kind in dem Haus auf. Noch am selben Tag meldete sie den Vorfall der Polizei und erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft der Provinz Pastaza. Bislang haben Patricia Gualinga und ihre Familie weder Schutzmaßnahmen der Behörden erhalten noch gab es sichtbare Fortschritte bei den Ermittlungen.

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Erfolge für Frauenrechte 2017

Amnesty-Unterstützer*innen haben 2017 viele Erfolge möglich gemacht. Hier einige, die die Rechte von Frauen und Mädchen betreffen. Danke für Ihren Einsatz!

MÄRZ 2017

Argentinien entscheidet, dass Fehlgeburten nicht strafbar sind

Protest zum Weltfrauentag in Argentinien 2017 © Amnesty International Argentinien

Als die 27-jährige Belén in einem öffentlichen Krankenhaus in Argentinien eine Fehlgeburt erlitt, wurde sie unter drakonischen Gesetzen, die ein absolutes Verbot von Schwangerschaftsabbruch vorsehen, zu einer achtjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.

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In Gefahr, weil sie Menschenrechte verteidigen

Menschen gedenken der ermordeteten honduranischen Menschenrechtsverteidigerin Berta Cácares in Mexiko-Stadt im Juni 2016 © Amnesty International

Die Arbeit von Menschenrechtsverteidiger*innen wird immer gefährlicher. Staaten schützen sie nicht ausreichend und gehen teils selbst gegen sie vor. Sie verschwinden oder werden getötet. Nach Einschätzung von Amnesty International eskaliert die Lage seit Jahren.  In Gefahr, weil sie Menschenrechte verteidigen weiterlesen

Ehemalige Sowjetunion: Homosexuelle angefeindet und bedroht

© Marie Lafrance / Anna Goodson Illustration Agency

Diskriminierung, homofeindliche Propaganda und Repressionen gegen nicht-traditionelle sexuelle Beziehungen: In Teilen der ehemaligen Sowjetunion ist die Feindseligkeit gegenüber Menschen und Gruppen, die sich für LGBTI-Rechte stark machen, besorgniserregend. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International in einem kürzlich veröffentlichten Bericht.

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Haiti: Bedroht, weil sie Opfern von Gewalt hilft

Eine Familie in Village Grâce de Dieu, Port-Au-Prince
© Amnesty International

In Haiti ist die Frauenrechtlerin Sanièce Petit Phat mit dem Tode bedroht worden. Sie geriet wegen ihres Einsatzes für die Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt in Canaan, einem Vorort von Port-au-Prince, ins Visier.

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China: Anwältin in Haft misshandelt

Die chinesische Menscherechtsanwältin Li Yuhan © privat

Die Menschenrechtsanwältin Li Yuhan berichtete ihrem Rechtsbeistand, dass sie von Vollzugsbeamt*innen mit kaltem Wasser überschüttet worden sei. Sie wurde ohnmächtig und mehrere Stunden lang unbeaufsichtigt zurückgelassen. Ihr drohen weitere Folter und andere Misshandlungen.

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4. – 18. Dez: Amnesty Briefmarathon

Jedes Jahr im Dezember schreiben hunderttausende engagierte Menschen auf der ganzen Welt im Rahmen des Amnesty Briefmarathons Millionen Briefe, Faxe, E-Mails und Postkarten zugunsten von Menschen, die sich in Gefahr befinden.

Mit diesen Aktionen setzen wir gemeinsam ein Zeichen der Solidarität und Anerkennung und üben gleichzeitig Druck auf die politisch Verantwortlichen aus!

Ihre Stimme zählt! Nutzen Sie sie. 

Alle zehn Fälle mit Petitionen hier

China: Willkürliche Inhaftierung

Die uigurische Aktivistin Rebiya Kadeer bei einer Aktion von Amnesty Kanada

URGENT ACTION. Die chinesischen Behörden haben etwa 30 Familienangehörige der uigurischen Aktivistin Rebiya Kadeer in Haft genommen, darunter einige ihrer Schwestern, Brüder, Söhne und Enkelkinder sowie Angehörige des erweiterten Familienkreises. Rebiya Kadeer lebt derzeit in den USA. Der genaue Zeitpunkt der Festnahmen ist unklar. Man geht davon aus, dass die Betroffenen willkürlich in einem „Umerziehungszentrum“ inhaftiert worden sind. Sie laufen Gefahr, gefoltert und anderweitig misshandelt zu werden.

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