Mexiko: Gefoltert, vergewaltigt, verhaftet

Die zweifache Mutter Yecenia Armenta verbringt bereits drei Jahre in Gefangenschaft, während die Männer, die sie gefoltert haben, in Freiheit leben.

Yecenias Alptraum begann 2012, als sie von Zivilpolizisten angehalten wurde. Sie wurde gezwungen auszusteigen, dann wurden ihr die Augen verbunden. Anschließend wurde sie gefoltert und vergewaltigt. Während der ganzen Zeit formulierten die Männer Todesdrohungen gegen ihre zwei Kinder. Nach ungefähr 15 Stunden Folter sowie Vergewaltigungs- und Todesdrohungen gegen ihre beiden Kinder, unterzeichnete sie das Urteil, gab ihre Fingerabdrücke her; ihre Augen waren dabei noch verbunden.

„Ich wollte, dass sie mir eine Kugel in den Kopf schießen, damit das alles aufhört“, sagt Yecenia. © Fernando Brito
„Ich wollte, dass sie mir eine Kugel in den Kopf schießen, damit das alles aufhört“, sagt Yecenia. © Fernando Brito

Seither haben unabhängige medizinische ExpertInnen Yecenia zweimal auf Grundlage internationaler Standards untersucht. Beide Male wurde bestätigt, dass sie gefoltert wurde. Trotzdem verabsäumten es die zuständigen Behörden ihre Aufgabe seriös zu erfüllen und Yecenias Geständnis ist nach wie vor Hauptbeweis für ihre Schuld.

Amnesty forderte die Aufklärung der Foltervorwürfe von Yecenia Armenta Graciano und dass alle Anklagepunkte gegen sie fallengelassen werden.

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