Polen: Erneut Angriff auf Frauenrechte

Eine Schwarzer Mittwoch (#CzarnaŚroda) genannte Demonstration in Warschau am 17. Jänner 2018 gegen die geplante weitere Einschränkung des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch. © Grzegorz Żukowski

Polen hat bereits eines der restriktivsten Verbote von Schwangerschaftsabbruch in Europa. Dieser ist nur erlaubt, wenn die Schwangerschaft das Ergebnis von Vergewaltigung oder Inzest ist, wenn das Leben der Frau in Gefahr ist oder in Fällen von schwerer oder tödlicher Beeinträchtigung des Fötus.
Jetzt diskutiert das Parlament einen Gesetzentwurf, um diesen sehr begrenzten Zugang weiter einzuschränken. Wenn dieser durchgeht, werden auch schwere oder tödliche Behinderungen des Fötus nicht mehr als Gründe für einen legalen Schwangerschaftsabbruch anerkannt. Das würde die Gesundheit vieler Frauen ernsthaft gefährden.

Appellieren Sie an Präsident und Parlament, das Gesetz abzulehnen.

Wir wissen, dass wir das gemeinsam verhindern können. Nachdem die Menschen im Oktober 2016 landesweit auf die Straße gegangen waren und international große Aufmerksamkeit und Unterstützung geweckt hatten, lehnte das Parlament einen Gesetzentwurf ab, der ein fast vollständiges Verbot von Schwangerschaftsabbruch vorsah.
Das wollen wir wieder schaffen:
Handeln Sie jetzt, um die Rechte von Frauen und Mädchen in Polen zu unterstützen. Unterschreiben Sie die Petition, um den Präsidenten und das polnische Parlament dazu aufzufordern, weitere Einschränkungen des Gesetzes zu Schwangerschaftsabbruch abzulehnen.

 

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