China: Nach Herzinfarkt Behandlung verweigert

Die Ehefrau des inhaftierten Nobelpreisträgers Liu Xiaobo, Liu Xia, die in Peking ohne rechtliche Grundlage unter Hausarrest steht, hat im Januar einen Herzinfarkt erlitten. Bei ihr wurde ein Herzleiden festgestellt. Im Krankenhaus hat man ihr die nötige ärztliche Behandlung jedoch verweigert.Es besteht zunehmende Besorgnis um ihre körperliche und seelische Gesundheit.Liu Xia erlitt kurz vor dem chinesischen Neujahrsfest im Januar einen Herzinfarkt und wurde zur Notfallbehandlung in das Shijingshan Krankenhaus in Peking eingeliefert. Der behandelnde Arzt riet zu einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt zur weiteren Behandlung und Untersuchung, doch man schickte sie zurück nach Hause.Als sie am 8. Februar unter polizeilicher Begleitung erneut in das Krankenhaus kam, wurde ein Herzleiden bei ihr diagnostiziert, welches nach Angaben der behandelnden ÄrztInnen weiter behandelt werden müsste. Obwohl Liu Xias Familie alle notwendigen Formulare ausfüllte und die Krankenhausgebühren zahlte, weigerte sich das Krankenhaus, sie aufzunehmen, und schickte sie erneut nach Hause. Sie leidet seitdem an hohem Fieber.Liu Xias körperliche und psychische Verfassung ist nach ihrer jahrelangen Isolation besorgniserregend. Sie benötigt dringend eine angemessene und umfassende ärztliche Behandlung. Es wird vermutet, dass sie neben ihrem Herzleiden an starken Depressionen erkrankt ist. Liu Xia befindet sich seit 8. Oktober 2010 unter Hausarrest; an diesem Tag wurde bekannt gegeben, dass ihr Ehemann Liu Xiaobo, der seit Dezember 2009 eine elfjährige Haftstrafe verbüßt, den Friedensnobelpreis erhalten werde.

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Urgent Action, gültig bis 30. März 2014

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